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PC-frei präsentieren mit Beamern Ausgewählte Beamermodelle bieten heute die Möglichkeit direkt von einem USB-Stick, SD-Speicherkarte oder USB-Festplatte Bilddateien abzuspielen. Anders als es das Marketing der Hersteller verspricht, gilt es einige Punkte zu beachten, wenn das Vorhaben mit Erfolg gekrönt sein soll. Format der Bilddatei Die Bilddateien sollten in einem Format abgespeichert werden, dass der Beamer auch verarbeiten kann. Ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt hier in der Regel eine Auskunft. Das .JPG Format ist hier generell eine gute Wahl, da es in der Regel von allen Beamern unterstützt wird, die eine PC freie Präsentation erlauben. Tipp: Die .JPG Dateien sollten im Standardformat abgespeichert werden. Optimierungen wie sie z.B. Adobe Photoshop in Form von „Basline optimiert" oder „Mehrere Durchgänge" anbietet, werden in der Regel von Beamern nicht unterstützt und die Bilddateien werden dann nicht angezeigt. Größe und Auflösung der Bilddateien Das zu zeigende Bildmaterial sollte auf die Auflösung umgerechnet werden, die der eingesetzte Beamer als native Auflösung unterstützt. Es macht keinen Sinn, eine Bilddatei mit 10 Mio. Bildpunkten über einen Beamer zu zeigen, der eine native Auflösung von nur 1.024 x 768 Bildpunkten hat. Die zu große Auflösung führt nur zur langen Wartezeiten bis das Bild vom Beamer angezeigt wird, zu einem trägen Verhalten des Beamers oder unnötig großen Bilddateien auf dem Speichermedium. Abspielen von PowerPoint Dateien PowerPoint Dateien spielen Beamern in der Regel nicht direkt im .PPT Format ab. Die Präsentationen müssen vorher z.B. in das .JPG Format umgewandelt werden. Dazu bieten einige Hersteller eine eigene Software an, die zum Lieferumfang der betreffenden Beamer gehört und die die Konvertierung übernimmt. PowerPoint bietet ab der Version 2000 selbst eine Option an, die Präsentationen im .JPG Format zu speichern. Dateisystem der USB Sticks / Festplatten Die zum Einsatz kommenden USB Sticks oder USB Festplatten sollten mit dem Dateisystem FAT oder FAT32 formatiert sein, damit der Beamer die Daten lesen kann. Neuere Dateisysteme wie z.B. NTFS werden in der Regel nicht unterstützt. Tipp: Unter Windows klicken Sie das Symbol des USB Sticks im Explorer mit der rechten Maustaste an. Unter „Eigenschaften" erhaltenSie die Information mit welchem Dateisystem der USB Stick formatiert wurde. Auswahl des USB Sticks Die Qualitätsstreuung bei USB Sticks ist recht groß und gerade USB Sticks, die als Werbegeschenke verteilt werden können Probleme machen und werden vom Beamer nicht erkannt. Im Vorfeld sollte also geprüft werden, welche USB Sticks vom jeweiligen Beamer unterstützt werden. Dateiname und Speicherort Für eine größtmögliche Kompatibilität sollten die Dateinamen möglichst einfach aufgebaut sein. Sonderzeichen, Leerzeichen oder Umlaute sollte man nicht verwenden. Für den ersten Test sollten die Daten im Stammverzeichnis des USB Sticks gespeichert werden und nicht in einem Unterverzeichnis.
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